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303

Gesellschaftliche Fragen durchziehen das Werk von Hans Weingartner („Das weiße Rauschen“ und „Die fetten Jahre sind vorbei„), der mit „303“ die Ehre hatte, die Sektion „14plus“ der Berlinale 2018 zu eröffnen. Um die großen Fragen geht es auch in dem Roadtrip, der eine Reise durch malerische Landschaften mit Elementen des Coming-of-Age-Dramas verknüpft. Für die beiden Hauptrollen konnte Weingartner Mala Emde („Wir töten Stella„) und Anton Spieker („Polizeiruf 110„) gewinnen.

Gestaltung einer Landkarte für Print & Web, Erstellung von Posting-Vorlagen
Alamode

Mackie Messer – Brechts 3Groschenfilm

„Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.“

„Wer A sagt, muss nicht B sagen. ER kann auch erkennen, dass A falsch war.“

Aufgrund des großen Erfolges der im August 1928 in Berlin uraufgeführten Dreigroschenoper von Bert Brecht und der Moritat von Mackie Messer von Kurt Weill soll der Stoff verfilmt werden. Während Brecht versucht seine große künstlerische Vision umzusetzen, sind die Filmproduzenten in erster Linie am finanziellen Erfolg der Produktion interessiert. Allerdings weigert sich Brecht, sich deren Vorgaben, Regeln und ökonomischen Zwängen zu beugen. Er möchte eine kompromisslose und radikale Version schaffen. In der Folge verklagt er die Produktionsfirma im Dreigroschenprozess und kämpft um seine künstlerische Freiheit.

Gestaltung Plakat, Fotosatz, Presseheft, Anzeigen, Banner, Facebook, Youtube, Plakatierung, Freikarte u.a.
Wild Bunch

Die UFA – Geschichte einer Marke

Zum hundertjährigen Jubiläum der Ufa präsentiert die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen deren wechselvolle Konzern- und Markengeschichte.

In drei Essays wird die Unternehmens- und Markengeschichte skizziert und zugleich die Entwicklung der audiovisuellen Medien in Deutschland reflektiert. Anhand einer Vielzahl von Exponaten, die von der Stummfilmzeit über das Aufkommen des Fernsehens bis hin zu aktuellen Innovationen der heutigen UFA reichen, lassen sich die Reaktionen des Unternehmens auf gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen sowie die Marktmechanismen der jeweiligen Epoche nachvollziehen.

UFA, Ausstellungskatalog, deutsche Kineamthek am Potsdamer Platz, Berlin

Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?

ist ein charmanter Mix aus LITTLE MISS SUNSHINE mit einem Hauch AMÉLIE. Die fantasievolle Komödie verzaubert mit ungewöhnlichen Bildern und dem wunderbaren Ensemble um Corinna Harfouch und Meret Becker. Mit der Musik von Hannes Shaban Gwisdek, Meret Becker & Käptn Peng.

Plakat-Adaption auf sämtliche Werbematerialien: Flyer, Fotosatz, Anzeigen, Banner, Facebook, Fotowand, Freikarte u.a.
Alamode

Things to Come

Sind wir allein?
Werden sie kommen?
Was wird uns beherrschen?

Katalog zur Ausstellung
»Things to Come – Science · Fiction · Film«
Stiftung Deutsche Kinemathek –
Museum für Film und Fernsehen

Die unendlichen Weiten des Weltalls, Landungen auf fremden Planeten, Begegnungen mit Aliens sowie der technische und wissenschaftliche Fortschritt sind populäre Themen. Wie schon beim ersten Hype in den 1950er Jahren lassen sich in den Filmen zahlreiche Verweise auf gesellschaftliche Themen finden. Der Ausstellungskatalog gibt einen Überblick über das Genre und die Ursachen des aktuellen Erfolgs.
Die Publikation versammelt unveröffentlichte Abbildungen und exklusive Werk- und Szenenfotos aus der internationalen Filmgeschichte. Anschauliche Beiträge sowie zahlreiche Interviews mit renommierten Experten komplettieren das Buch und schaffen einen ebenso unterhaltsamen wie reflexiven Zugang zum Genre Science-Fiction.

Körper und Seele

Die introvertierte Maria (Alexandra Borbély) und ihr neuer Kollege Endre (Géza Morcsányi) stellen durch einen Zufall fest, dass sie Nacht für Nacht denselben Traum teilen. Verwirrt und erstaunt über diese intime Verbindung suchen die beiden zaghaft auch tagsüber die Nähe des anderen.

Der Berlinale-Gewinner erzählt die außergewöhnliche Liebesgeschichte zweier verletzter Seelen in einer kunstvollen Bildsprache und mit einem feinsinnig-lakonischen Humor. Die beiden Hauptdarsteller beeindrucken mit ihrem zarten und zugleich intensiven Spiel. KÖRPER UND SEELE ist ein magisches Arthouse-Highlight, das nicht nur die Berlinale-Jury überzeugte, sondern auch zum Publikumsliebling des Festivals avancierte.

Adaption Plakat, Gestaltung Flyer, Fotosatz, Anzeigen, Web-Banner, Freikarte u.a.
Alamode

Ein Chanson für dich

In EIN CHANSON FÜR DICH spielt Isabelle Huppert (ELLE, ALLES WAS KOMMT) eine Frau, die ein Comeback wagt – auf der Bühne sowie in der Liebe. Die ergreifend-­poetische Romanze von Regisseur Bavo Defurne wird stimmungsvoll untermalt mit der Musik von Pink Martini.

Gestaltung Plakat, Flyer, Fotosatz, Trailertafeln, Anzeigen, Web-Banner, Freikarte u.a.
Alamode

»Kreativität heißt
aus dem Chaos
Ordnung zu schaffen.«

Georg Troller

Erlebtes und Erinnertes

In »Unterwegs auf vielen Straßen« geht es um die Abenteuer eines ganzen Lebens. Aus einem alten Emigrantenkoffer, der jahrzehntelang ungeöffnet in seinem Keller lag, hat Troller mit plötzlichem Entschluß die längst vergessenen Papiere, Briefe und Fotografien herausgeholt, die in ihm schlummerten. Jetzt hören wir von seinen Kriegserlebnissen … danach den wilden Trampfahrten quer durch die Neue Welt bis hinunter nach Zentralamerika … von seinen ersten Nachkriegsjahren in Paris … seinen Erfahrungen als deutscher Reporter. Wir treffen Politiker, Künstler und andere außergewöhnliche Menschen, die er vor Mikrofon und Kamera portraitieren durfte. Von Coco Chanel bis Romy Schneider, von Edith Piaf an ihrem Hochzeitstag bis zu dem Nazidarsteller Erich von Stroheim, der in Wirklichkeit der Sohn eines Wiener jüdischen Hutmachers war. Schließlich verabschiedet sich Troller hier mit einem Essay über die Kunst des Altern von seinen Lesern.

Georg Stefan Troller wurde dem deutschen Publikum bekannt mit seinen langjährigen Fernsehserien „Pariser Journal“ und »Personenbeschreibung«. Seitdem ist er vor allem als Autor tätig. Unter seinen vielen Büchern waren am erfolgreichsten die Autobiografie »Selbstbeschreibung« und der Stadtführer »Paris geheim«. Zuletzt erschien 2014 im Verlag Edition Memoria die Essaysammlung »Mit meiner Schreibmaschine. Geschichten und Begegnungen«. 2014 erhielt er den Mannheimer Schillerpreis.
Edition Memoria

Deutsche Künstler im Exil 1933 – 1945

Unter den zehntausend Kulturschaffenden aller Disziplinen, die ab 1933 von den Nationalsozialisten ins weltweite Exil vertrieben wurden, waren auch mehrere hundert bildende Künstler. Außer den wenigen Berühmten wie Max Beckmann, Oskar Kokoschka, George Grosz oder Max Ernst gerieten die meisten nach 1945, als Abstraktion und Informel vorherrschten, in unverdiente Vergessenheit, obwohl sie bis 1933 durchaus eine wichtige Rolle gespielt hatten – wie z.B. Eugen Spiro, Charlotte Berend-Corinth, Lotte Laserstein, Rudolf Levy oder Josef Scharl.
Edition Memoria

Die Kunst Seifen herzustellen

Wort-Bildmarke einer Seifenmanufaktur.

Kinoplakate 2010–2015

Entwicklung des Artworks und Umsetzung von Filmwerbung
für Propaganda B, 2010–2015